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Ich denk, es war ein gutes Jahr… Rückblick 2014

06. Januar 2015 | allgemein | Keine Kommentare

Im Jahr 2007 habe ich das Thema „Empathie“ für mich entdeckt. Es folgten sieben Jahre intensiven Forschens, Experimentierens, Lernens, Arbeitens und Schreibens. Jedes Jahr kamen neue Elemente, Trainingsformate und komplexere Aufgaben bei der Begleitung von Unternehmen hinzu. 2014 spürte ich, dass dieser siebenjährige Zyklus zu Ende geht und sich eine neue Tür öffnet. Im Rahmen eines Strategieprozesses habe ich mein Wissen über Methode, Haltung und Zielgruppe in eine neue starke Form gegossen: Empathic Leadership.

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GFK Newsletter von Esther Gerdts: Mein Tipp!

Ich bekomme viele GFK Newsletter zugeschickt. Doch wenige davon haben eine derartige Qualität und Bandbreite wie der von Esther Gerdts, Trainerkollegin aus München. Esther Gerdts stellt in ihrem GFK Newsletter Inhalte rund um die Themen Empathie und Kommunikation vor. In der aktuellen Ausgabe werden Kurzfilme, Vorträge, Lebensentwürfe, Bücher, Events, Kongresse, Musik und Persönlichkeiten vorgestellt. Ganz unten darf man den GFK Newsletter auch wieder abbestellen. 🙂 Aber mal ehrlich: Warum sollte man das nach dieser geballten Ladung Infotainment tun? Ich empfehle meinen Blog-Lesern diesen GFK Newsletter, weil er die ganze Bandbreite empathischer Kommunikation abdeckt und weit über den Tellerrand hinaus schaut. Genau wie die Trainerin Esther Gerdts als Mensch. Lesen Sie hier, wie ich den GFK Newsletter auf Herz und Nieren getestet habe.

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Varianten von Verachtung im TV-Interview („Ich glotz TV“ #1)

Mimikresonanz Anwender kennen das: Nach einem Mimikresonanz Seminar verändern sich die Fernsehgewohnheiten. Wenn sich Prominente vor der Kamera streiten, spürt man richtig, wenn sich eine Mimik-Entgleisung aufbaut. Und meistens kommt sie wirklich. In diesem Blog spreche ich über zwei Beispiele, wo sich das Warten gelohnt hat. In beiden Beispielen verrät eine Mikroexpression von geschätzt 100 Millisekunden die wahren Emotionen der Beteiligten. In Beispiel 1 hält ein prominenter Sport-Trainer stoisch Anspielungen auf seinen Misserfolg stand, bis er durch Mimik verrät, dass er die Leistungsbereitschaft der eigenen Mannschaft verachtet. In Beispiel 2 versucht Heute Journal-Moderator Claus Kleber der Grünenpolitikerin Claudia Roth eine Zustimmung zu Waffenexporten abzuringen. Als sie nicht einschwenkt, zeigt er ihr offen seine moralische Verachtung. Lesen Sie in diesem Blog, worauf Sie bei Interviews achten müssen, um die zwei bekanntesten Varianten von Verachtung zu unterscheiden.

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Deutsche Bahn #1 Anti Mimikresonanz

Als Vielfahrer bei der Deutschen Bahn bleibt mir nichts erspart. Für die jährliche fällige Bonuspunkte-Prämie muss ich unzählige Katastrophen in Kauf nehmen. So liefert mir die Bahn Themen für meine GFK-Seminare frei Haus. Das ist einerseits nützlich, andererseits teuer erkauft. So wie gestern Abend. Da musste ich lernen, dass es nicht nur Mimikresonanz, sondern auch Anti Mimikresonanz gibt. Lesen Sie, wie sich der große Zauberer Al Weckert durch Anti Mimikresonanz vor einem Zugführer in Luft auslöste. Ein Blog, den nur Vielfahrer der Deutschen Bahn glauben werden.

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Lernen – 10 Top-Ideen für eine neue Schule

Geht es um Lernen, Schule und Erziehung, fragen Zeitschriften und Zeitungen gerne beim Hamburger Erziehungswissenschaftler Peter Struck nach. Seit vielen Jahren wirft Struck den Schulen eine völlig verfehlte Ausrichtung vor. Er bezieht sich bei seinen Vorschlägen für ein neuartiges Lernen in der Schule auf die Erkenntnisse der Gehirnforschung. Unter dem Titel „Rhythm is it – auch in Mathe“ hat Peter Struck am 12. März 2013 faszinierende Forschungsergebnisse zum Thema Schule und Lernen in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht. In diesem Blog fasse ich neun inspirierende Thesen von Peter Struck für Sie zusammen.

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GFK Tanzparkett Dialog 13 Schritte mit Bridget Belgrave

Super! Bridget Belgrave hat ihre Versionen des GFK Tanzparketts endlich auf DVD produziert und veröffentlicht. Das GFK Tanzparkett ist eine Trainingsform für Gewaltfreie Kommunikation, bei der alle Schritte der Selbst- oder Fremdempathie als Karten auf dem Boden ausgelegt werden. Man kann jetzt nicht mehr nur lesen, man kann auch zuschauen, wenn die GFK-Trainerin ihr Klienten auf dem GFK Tanzparkett begleitet. Die DVDs sind von der Verpackung bis zum Inhalt angenehm aufgemacht. Es gibt eine Einführung, diverse Vorführungen des Tanzparketts und dazugehörige Nachbesprechungen mit den Teilnehmern. In diesem Blog stelle ich die erste DVD der Serie vor: Den „13 Step Dance for Dialogue“, also das große GFK Tanzparkett mit 13 Schritten für Selbsteinfühlung und Dialog. Ich empfehle diese DVD, denn es kann GFK-Anwender wirklich weiter bringen Bridget Belgrave beim Arbeiten zuzusehen.

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Judith Drews im Interview mit Al Weckert

Die bekannte Berliner Illustratorin Judith Drews hat ein wundervolles GFK-Frühstücksbrettchen für mich designt. Mit dem Motiv der zwei Giraffen im Wolkenhimmel hat Judith Drews einen Ausspruch des persischen Mystikers Dschalal ad-Din Muhammad Rumi grafisch umgesetzt: „Es gibt einen Ort jenseits von richtig und falsch, dort begegnen wir uns…“ Eine super Idee, wie ich finde! Judith Drews erzählt in dem folgenden reich bebilderten Blog, was sie an Giraffen so schön findet und wie die Giraffendame zu langen Wimpern und roten Lippen gekommen ist. Ihr Frühstücksbrettchen ist ab sofort in meinem Empathie-Shop erhältlich. Besuchen Sie meinen Shop und lesen Sie hier das ganze spannende Interview mit Judith Drews, indem Sie dem Link folgen.

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Systemisches Konsensieren (Danke Verlag)

13. Mai 2014 | Buch Tipp | Keine Kommentare

Das Buch Systemisches Konsensieren von Georg Paulus, Siegfried Schrotta und Erich Visotschnig ist mein Lieblingssachbuch des Jahres 2009! Es könnte die Welt verändern, ohne Technik, ohne teures Arbeitsmaterial, einfach durch eine revolutionäre und leicht zu merkende Idee. Beim Systemischen Konsensieren geht es um Entscheidungen, die auf einem Maximum an Bedürfniserfüllung basieren. Es geht um Beschlüsse, die sich weitestgehend an einen Konsens annähern, ohne dass man sie durch ein Veto blockieren könnte. Das System wurde zwischen 1972 und 2001 von zwei Systemanalytikern der Computerindustrie aus Österreich entwickelt, um die Eltern-Selbstverwaltung einer Alternativschule zu unterstützen. Jahrelanges Experimentieren führte zu der Idee, das traditionelle Kriterium der Zustimmung bei Entscheidungen durch die Messung der Widerstände gegen konkurrierende Vorschläge zu ersetzen. 2005 wurde Systemisches Konsensieren als SK-Prinzip der Öffentlichkeit vorgestellt. Es hat eine große Zukunft vor sich.

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2. Netzwerktreffen GFK-Mediation mit Mimikresonanz Vortrag in Wiesloch

06. Mai 2014 | Workshop | Keine Kommentare

Zum zweiten Mal laden Al Weckert und Verena Hutschenreuter zum „Netzwerktreffen Mediation und Gewaltfreie Kommunikation (GFK) in Wiesloch“ am 21. Mai um 19 Uhr in die Akademie im Park (Wiesloch) ein. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bei Al Weckert oder Verena Hutschenreuter.

Programm 21.05.2014

  • 19.00 Uhr Begrüßung
  • 19.15 Uhr Vortrag Mimikresonanz
  • 20.30 Uhr Netzwerken

Al Weckert stellt Ihnen das Trainingskonzept Mimikresonanz vor. Anschließend tauschen sich die Teilnehmer und Trainer unter Anleitung von Verena Hutschenreuter offen über Fragen der eigenen Arbeitspraxis mit Mediation und GFK aus.

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Bewerten oder beobachten? Formen von Bewertung

Der indische Philosoph Krishnamurti sagte: “Beobachten, ohne zu bewerten, ist die höchste Form menschlicher Intelligenz.“ Da viele Menschen mit dem Modell des Bewerten oder Schubladendenkens groß werden, ist es so schwer, als Erwachsener die eigene Kommunikation hin zu wertneutraler Beobachtungen zu lenken. Im Gegensatz dazu fällt es um so leichter, die Bewertungen anderer in Bezug auf uns und unser Verhalten negativ oder einengend wahrzunehmen. Die Folge: ein unangenehmes Gefühl verbunden mit dem Wunsch, sich zu verteidigen. Um ein Gespräch von Anfang an für alle Beteiligten offen zu halten oder einen Konflikt lösen zu können, bedarf es hier entweder der Fähigkeit Beurteilungen in wertneutrale Beobachtungen umzuwandeln oder unser Bewerten von unseren Beobachtungen sauber zu trennen. Im Folgenden habe ich Formen von Bewertungen zusammen getragen. Diese zu erkennen ist ein erster Schritt in Richtung Gewaltfreie Kommunikation.

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